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Zwangsvollstreckung

Dabei handelt es sich um ein staatliches Mittel, das zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche eines Gläubigers gegen seinen Schuldner dient. Diese Anspruchsdurchsetzung darf nur aufgrund eines vollstreckbaren Titels erfolgen und wird ausschließlich durch staatliche Vollstreckungsorgane betrieben. Diese Vollstreckungsorgane sind das Grundbuchamt, Prozess- sowie Amtsgericht oder der Gerichtsvollzieher. Es ist einem Gläubiger untersagt, etwaige Forderungen selbst durchzusetzen, da dies unter den rechtswidrigen Begriff der Selbstjustiz fallen würde. Um eine gerichtlich angeordnete Zwangsvollstreckung in die Wege zu leiten, muss der Gläubiger einen Antrag bei Gericht einbringen. Unterschieden wird zwischen der Einzelvollstreckung und der Gesamtvollstreckung. Bei der Einzelvollstreckung ist jeder Gläubiger selbst für die Durchsetzung seiner Ansprüche verantwortlich, während bei der Gesamtvollstreckung die Forderungen aller Gläubiger erfüllt werden sollen. Dies ist bei einem Insolvenzverfahren der Fall. Auch Immobilien können durch eine Zwangsvollstreckung betroffen sein und zum Zwecke der Schuldentilgung durch gerichtliche Anordnung zwangsversteigert werden. Dies passiert dann, wenn der Kredit, der zum Erwerb der Immobilie benötigt wurde, nicht mehr bedient werden kann. Für Kaufinteressierte kann eine Zwangsversteigerung eine interessante Möglichkeit zum Erwerb einer kostengünstigen Immobilie sein. Häufig sind Ersparnisse von bis zu 50 % möglich.

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