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Wohnfläche

Die Summe aller zu einer Wohneinheit gehörenden Räume bezeichnet man als Wohnfläche. Kellerabteile, Dachräume und Gemeinschaftsräume zählen nicht dazu. Wichtig ist die genaue Wohnfläche für die Beantragung von Darlehen zum Erwerb einer Immobilie. Aber auch bei Finanzierungsplänen und Mietzinsberechnungen ist sie vonnöten. Man unterscheidet jedoch grundsätzlich zwischen drei Arten zur Berechnung der Wohnfläche: der Berechnung nach der Wohnflächenverordnung, der Berechnung nach der II. Berechnungsverordnung und der Berechnung nach DIN 283/277, wobei seit 2004 die Berechnung nach der Wohnflächenverordnung alleine gültig ist. Dabei sind Balkone, Terrassen und Ähnliches nur zu 25 % dem Wohnraum anrechenbar, unbeheizte Wintergärten zu 50 %. Beheizte Wintergärten sind jedoch vollständig anrechenbar. Auch gelten nur Flächen, die über eine Höhe von über 2 m verfügen als vollständig der Wohnfläche anrechenbar, während bei einer Raumhöhe zwischen 1 m und 2 m nur die Hälfte angerechnet werden darf. Misst die Raumhöhe unter einem Meter, darf diese Fläche nicht zur Wohnfläche gerechnet werden.

Statistisch gesehen hat jeder Deutsche 47 m² Wohnfläche zur Verfügung. International gesehen liegt Deutschland damit auf einem der Spitzenplätze. In den meisten Ländern dieser Welt müssen die Menschen mit weit weniger Wohnraum auskommen, in Nigeria etwa mit gerade einmal 6 m² pro Kopf.

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