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Werbungskosten

Unter Werbungskosten versteht man alle beruflich veranlassten Ausgaben, die der Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen dienen. Darunter fallen zum Beispiel Fahrtkosten, berufliche Fachliteratur oder Büromaterial. Ein Vermieter hat nur wenige Möglichkeiten, Werbungskosten von der Steuer abzusetzen. Abzugsfähig im jeweils laufenden Jahr sind jedoch Zinsen und Kosten von Darlehen, die der Finanzierung der Immobilie dienen. Auch Kosten für Steuer- und Rechtsberatung, wenn diese nicht im Zusammenhang mit Erwerb und Erhalt der Immobilie stehen, und Maklergebühren, wenn diese im Zusammenhang mit der Vermietung der Immobilie stehen, können abgesetzt werden. Außerdem können auch einige Betriebskosten, wie etwa Versicherungen, Rauchfangkehrer, Hausverwaltung oder Müllentsorgung, geltend gemacht werden. Auch Kosten, die tatsächlich der Bewerbung der zu vermietenden Immobilie dienen, fallen steuerlich unter den Begriff Werbungskosten. Sie können selbst dann abgesetzt werden, wenn die Werbung erfolglos war und nicht zu einer Vermietung führte.

Bei zeitweiser Vermietung von Zimmern oder Ferienappartements können die Werbungskosten auch pauschalisiert werden. Für einzelne Zimmer beträgt der geschätzte Wert 30 %, für ganze Appartements 10 % der Nettoeinnahmen.

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