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Vormerkung

Wird ein Eintrag ins Grundbuch vorgenommen, die den Anspruch des Käufers am Grundstückserwerb bis zum endgültigen Eintrag als Immobilieneigentümer sichert, so nennt man diesen Vorgang „Vormerkung“. Dadurch wird garantiert, dass der Verkäufer das Grundstück nicht gleichzeitig an mehrere Interessenten verkaufen kann. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Vorreservierung. Doch auch für den Verkäufer ist dies eine Maßnahme, die zu einem Schutz dient. Ihm wird durch die Vormerkung die sofortige Bezahlung des Kaufpreises zugesichert. Diese Eintragung im Grundbuch darf nur ein Notar vornehmen, und nur er kann sie auch wieder daraus löschen. Für den Fall, dass der Käufer den Kaufpreis doch nicht bezahlt, ist in den meisten Kaufverträgen die Möglichkeit einer Löschungsbewilligung oder einer notariellen Vollmacht vermerkt. Dies verhindert, dass der Verkäufer die Löschung der Vormerkung gerichtlich erstreiten muss. Erst wenn der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen wird, erlischt die Vormerkung von selbst. Die Vormerkung ist durch die §§ 883 bis 888 des Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt.

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