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Valutierung

Darunter versteht man die Auszahlung des Kreditbetrages. Sind alle formellen Anforderungen erfüllt, wird dem Kreditnehmer die gesamte Darlehenssumme zur Verfügung gestellt. Diesen Vorgang nennt man Valutierung. Sie kennzeichnet den sogenannten „Tag der Wertstellung“, ab dem die Verzinsung des Kreditbetrages beginnt. Zu den üblichen Auflagen, die eine Bank zur Vergabe eines Darlehens fordert, gehören unter anderem Objektunterlagen, Kaufverträge, Gutachten, Fotos oder auch Einkommensnachweise. Die zu erbringenden Auflagen können sich je nach Fall unterscheiden.

Lange Zeit vergingen zwischen der Soll- und der Haben-Buchung eines Betrages mehrere Tage. War dies früher dem umständlichen Belegsystem geschuldet, fiel mit zunehmender Digitalisierung dieser Grund weg. Die Banken hatten jedoch keine Eile mit der Gutschrift, denn mit den im Transit befindlichen Beträgen lässt sich durch Verzinsung erheblicher Gewinn machen. Durch eine Vereinheitlichung im Euro-Raum, dürfen diese Transaktionen heute gesetzlich nur noch maximal zwei Werktage dauern. Durch diese Regel wurde das Ertragskapital, das Banken mithilfe der Valutierung erwirtschaften können, stark begrenzt. Auch bei Aktien und Wertpapieren spielt die Valutierung eine Rolle. Wer Aktien verkauft, bekommt den Wert erst zwei Tage später auf seinem Konto gutgeschrieben. Begründet ist diese verzögerte Valutierung durch ein komplexes Transaktionsverfahren, das mehrere Schritte benötigt.

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