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Treuhändervertrag

Darunter versteht man eine Vereinbarung, die zwischen einem Treuhänder und seinem Treugeber getroffen wird. Gerade in der Immobilienbranche werden Transaktionen gerne durch einen Treuhänder durchgeführt, wobei dabei meist Rechtsanwälte oder Notare die Interessen der Auftraggeber vertreten. Seit 2010 muss ein Rechtsanwalt, der als Treuhänder fungiert, einen schriftlichen Treuhandvertrag aufsetzen. Darin sind alle Rechte und Pflichten des Treuhänders genau vermerkt. Weshalb ein Treuhänder bestimmt und dadurch ein Treuhandvertrag aufgesetzt wird, kann verschiedene Gründe haben. Oft will der Auftraggeber im Hintergrund bleiben oder sich aus stressigen Geschäften heraushalten. Ein Treuhänder kann auch einen Mandanten aus dem Ausland vertreten.
Es gibt verschiedene Formen des Treuhandvertrages. Meistens handelt es sich dabei um die Übertragungstreuhand, die Erwerbstreuhand oder die Vereinbarungstreuhand. Bei der Übertragungstreuhand überträgt der Treugeber einen Geschäftsanteil an seinen Treuhänder. Erwirbt ein Treuhänder einen Geschäftsanteil von einem alten Gesellschafter und verwaltet diesen für den Treugeber, spricht man von der Erwerbstreuhand. Bei der Vereinbarungstreuhand übernimmt der Treuhänder bei Gesellschaftsgründung einen Geschäftsanteil, den er für den Treugeber hält und verwaltet.

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