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Teileigentum

Mit diesem Begriff wird eine Form des Sondereigentums bezeichnet, das sich auf Gebäude und Räume bezieht, die nicht als Wohnfläche genutzt werden. Diese Gebäudeflächen können aus sehr unterschiedlichen Bereichen stammen und werden häufig unter dem Begriff „Gewerberäume“ zusammengefasst. Darunter fallen Arztpraxen, Garagen, Kellerräume oder auch Verkaufsflächen. Das Teileigentum beinhaltet auch immer einen Anteil am gemeinschaftlich genutzten Grundstück. Da mehrere Parteien Anrecht am Teileigentum haben, darf es auch nur zu dem ihm bestimmten Zweck genutzt werden und muss dementsprechend gepflegt und gewartet werden. Dazu sollten alle Mietparteien eine Übereinkunft treffen, wie oft und von wem die Räumlichkeiten zu reinigen sind, wie die erlaubten Nutzungszeiten lauten oder auch, wer Zugang zu den Gemeinschaftsräumen hat. Diese Übereinkunft kann zum Beispiel als Hausordnung an alle Eigentümer ausgehändigt werden. Etwaige Reparatur- oder Renovierungsarbeiten sind dementsprechend von allen Miteigentümern zu tragen.

Das Teileigentum besteht rechtlich aus drei Bereichen: dem Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen, dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftsanteil und dem Mitgliedschaftsrecht in der Eigentümergemeinschaft. Auch für das Teileigentum gelten die Vorschriften dem Wohnungseigentum entsprechend.

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