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Sonderumlage

Sonderumlagen dienen dazu, finanzielle Engpässe, z.B. bei großangelegten Haussanierungen oder Instandsetzungsarbeiten, die zu knapp kalkuliert wurden oder für deren Durchführung nicht genügend Rücklagen vorhanden sind, zu überbrücken. Einer Sonderumlage muss dabei sowohl von allen Wohnungseigentümern als auch vom Verwalter zugestimmt werden. Häufig werden im Zuge einer Sonderumlage von Banken auch Kreditangebote eingeholt, die den Eigentümern die Leistung der Zahlung ermöglichen und einen Zahlungsausfall einzelner Parteien vermeiden sollen. Da besonders bei Mehrfamilienhäusern in solchen Fällen häufig mehrere Parteien beteiligt sind, gestalten sich die Zinskonditionen hierfür meist verhältnismäßig günstig. Für die genaue Festlegung einer Sonderumlage, die stets zweckgebunden sein muss, sind neben der gemeinsamen Zustimmung auch die exakte Bestimmung der Höhe, sowie ein genau benannter Fälligkeitszeitpunkt nötig. Der Verteilungsschlüssel unterliegt grundsätzlich bestimmten gesetzlichen Bestimmungen und richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Wohnungsgröße. In einigen wenigen Ausnahmefällen kann auch von den gesetzlichen Bestimmungen abgewichen werden, diese müssen jedoch einer strengen Prüfung stand halten und ihm muss von mehr als 75% der Mieter zugestimmt werden, die zudem über mehr als die Hälfte am Eigentum besitzen.

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