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Sonderausgaben

Sonderausgaben sind Ausgaben, die nicht als Betriebs- oder Werbungskosten geltend gemacht, aber dennoch ganz oder teilweise (unbeschränkt oder beschränkt) steuerrechtlich abgesetzt werden können. Darunter fallen besonders Aufwendungen für die Wohnraumbeschaffung oder -sanierung. In Österreich sind die Kosten für Wohnraumbeschaffung seit dem 1. Januar 2016 nicht mehr absetzbar. Allerdings besteht hier weiterhin die Möglichkeit, bei Kauf eines Rohbaus die Kosten für die Fertigstellung steuerlich anrechnen zu lassen. In Deutschland können dagegen neben den Baukosten können teils auch Abstandszahlungen für Inventar und Möbel abgerechnet und zurückerstattet werden. Auch gewisse Nebenkosten werden berücksichtigt (bis hin zur Verpflegung von Bauarbeitern und Handwerkern beim Richtfest). Jährliche Wertverluste sind ebenso anrechenbar wie der Erwerb eines Eigenheims als Altersvorsorge. Hier spielt unter anderem eine Rolle, ob eine Immobilie selbst genutzt oder vermietet, d.h. als reines „Konsumgut“ oder als „Investitionsobjekt“ angesehen wird. Viele Sonderausgaben betreffen zudem die Sanierung. Besonders die vergleichsweise aufwendige Instandhaltung denkmalgeschützter Gebäude wird hier durch Zuschüsse oder Abschreibungsmöglichkeiten finanziell gefördert. Da Sonderausgaben ein umfangreiches und komplexes Thema darstellen und die entsprechenden Bestimmungen immer wieder Änderungen unterworfen sein können, lohnt sich meist das Hinzuziehen eines Steuerberaters.

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