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Sicherheiten

Wird von einem Kreditnehmer ein Kredit aufgenommen, so verlangen Banken und andere Kreditgeber meist sogenannte Sicherheiten, die es ermöglichen sollen, im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers und bei Ausfall der Rückzahlung des Kredits, den Verlust auszugleichen. Dabei wird zwischen sachbezogenen und persönlichen Sicherheiten unterschieden. sachbezogene Sicherheiten, auch Realsicherheiten genannt, umfassen materielle Werte wie etwa Immobilien, KfZ oder Maschinen, wohingegen persönlichen Sicherheiten meist durch eine Bürgschaft zugesichert werden. Dies geschieht etwa bei Studenten mit geringem Einkommen, für deren Mietzahlungen häufig die Eltern bürgen. Im Falle eines Zahlungsaufalls hat damit der Gläubiger das Recht, sich zur Einforderung der Schulden direkt an diese zu wenden. Eine weit verbreitete sachbezogene Sicherheit ist die Hypothek, bei der eine Immobilie mit einer Schuld belastet und als Kreditsicherheit markiert wird. Diese wird auch im Grundbuch eingetragen. Sobald eine Schuld abgetragen ist, entfällt das Recht des Kreditgebers auf den Zugriff der Sicherheiten. Die sogenannten Sicherstellungsverträge, in denen die jeweiligen Sicherheiten festgehalten werden, können sich in manchen Fällen auch als ungültig erweisen, z.B. weil die gemachten Angaben zu den Sicherheiten deutlich unter dem realen Wert liegen oder aber umgekehrt, weil die geforderten Sicherheiten sittenwidrig hoch im Vergleich zum verliehenen Kreditbetrag sind.

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