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Schalldämmung

Bei der Schalldämmung wird zwischen Trittschall- und Luftschalldämmung unterschieden. Die Trittschalldämmung betrifft dabei ausschließlich das Innere eines Gebäudes. Hier sollen v.a. durch die Wahl des Fußbodenmaterials jene Geräusche gedämmt werden, die durch das Begehen eines Fußbodens entstehen. Besonders in Mehrfamilienhäusern spielt dies eine große Rolle. Demgegenüber steht die Luftschalldämmung, die das Übertragen von Geräuschen über die Atmosphäre eingrenzen soll. Innerhalb von Immobilien spielen hier Isolation und Zwischenwände eine wichtige Rolle. Für die Luftschalldämmung zwischen Innen- und Außenräumen sind dagegen vor allem gut isolierte Fenster ausschlaggebend. Gemessen wird der Schall in Dezibel. Ausschlaggebend für die Definition des Schallschutzes ist die Unterscheidung zwischen Nutz- und Störschall. Als Nutzschall bezeichnet man alltägliche Geräusche, etwa Gespräche, aber auch die Nutzung von Dusche oder Waschmaschine. Im Gegensatz hierzu steht der Störschall, unter dem man Verkehrs- oder Baustellengeräusche versteht. Ab wann ein Geräusch zu Lärm wird, ist dabei nicht objektiv festlegbar, sondern kann individuell verschieden sein. Es existieren allerdings Vorschriften zum Schallschutz, die beim Bau eingehalten werden müssen. Ansonsten ist eine Mietminderung oder eine gerichtliche Anordnung auf Nachbesserung möglich. Lärmstreitigkeiten sind in Deutschland einer der am weitesten verbreiteten gerichtlichen Streitpunkte bei Nachbarschaftskonflikten.

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