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Pfettendach

Darunter versteht man eine traditionelle Dachkonstruktion. Es eignet sich sowohl für den Bau von Sattel- als auch von Pultdächern. Die Sparren liegen hierbei auf waagrechten Längsträgern, den sogenannten Pfetten. Diese tragen die Last nach unten ab. Der große Vorteil dieses Daches besteht darin, dass die beiden Dachhälften zwei getrennt aufgebaute Gefüge sind. So müssen sich die Sparren auch nicht unbedingt direkt gegenüberliegen, was zu mehr Flexibilität bei der Einplanung von großflächigen Dachfenstern und Schornsteinen führt. Je nach Spannweite des Daches baut man Pfettendächern mit einfach, zweifach oder dreifach stehendem Stuhl. Die Konstruktionen unterscheiden sich durch die Anzahl an Pfostenreihen, die das Dach stützen. Bei Spannweiten bis zu 10 m wird die einfach stehende Dachkonstruktion mit einer Pfostenreihe genutzt, bis 14 m Weite eignet sich der zweifach stehende Dachstuhl mit zwei Reihen an Tragstützen. Ab 14 m Spannweite wird der dreifach stehende Dachstuhl verwendet, der drei Reihen an Stützpfosten benötigt. Die Pfosten sind auch der große Nachteil dieser Dachart, denn sie können ein einrichtungstechnisches Hindernis sein. Werden sie jedoch von Anfang an in die Raumplanung miteinbezogen, können sie durchaus ein Hingucker sein und dem Wohnraum das gewisse Etwas verleihen.

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