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Pavillon

Das Wort Pavillon stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Zelt“ oder „Gartenhaus“. Der Ausdruck leitet sich vom Wort für „Schmetterling“ („papillon“) ab. In seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnete man mit Pavillon ein Bauwerk, das aufgrund seiner leichten Bauweise schnell auf- und abzubauen ist. Im Laufe der Zeit verschob sich die Bedeutung und wurde auf kleinere selbständige Gebäude wie etwa das Gartenpavillon übertragen. Seit dem 14. Jahrhundert finden sich Pavillons regelmäßig in der herrschaftlichen Architektur von Schlössern und Palästen wieder, ab der Barockzeit zunehmend auch in Park- und Gartenanlagen. Dabei ließ man sich immer wieder vor allem von fernöstlicher und besonders chinesischer Architektur inspirieren. Pavillons zeichnen sich zwar durch ihre Offenheit aus, entgegen allgemeiner Vorstellungen können sie aber dennoch massiv und an einigen Seiten geschlossen sein (z.B. der Wallpavillon im Dresdner Zwinger). In solchen Fällen ist der Pavillon häufig in einen anderen Baukörper eingegliedert, welche wiederum in verschiedene Pavillons unterteilt und aufgegliedert sein kann. Teils fließend sind die Grenzen zwischen Eckpavillon und Eckrisalit (einem hervorspringenden Gebäudeteil). Bei Krankenhaus- oder Schulbauten u.ä. spricht man von einem Pavillonsystem, wenn eine Anlage in mehrere selbständige Baukörper unterteilt und nicht in einem Großbau zusammengefasst ist.

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