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Pachtvertrag

Der Begriff des Pachtvertrags kommt zumeist vor allem in Verbindung mit land- oder forstwirtschaftlichen Immobilien auf. Die Pacht gleicht dabei der Miete, insofern als dass ein Pächter gegen ein vertraglich geregeltes Entgelt die zeitlich begrenzten Nutzungsrechte an einer Liegenschaft erhält. Die Besonderheit der Pacht ist, dass hierbei explizit auf die Fruchtziehung und andere Nutzungserträge eingegangen, wie etwa die Fischerei, eingegangen wird. Auch im Zusammenhang mit Jagdgebieten und Jägerei wird von Pacht gesprochen. Zum Teil werden auf gepachteten Grundstücken von den Pächtern auch Gebäude errichtet. Auf diese Weise spart sich der Pächter den Kaufpreis für das Grundstück selbst. Allerdings geht nach Ende des Pachtvertrages die gesamte Liegenschaft inklusive des Hauses an den Verpächter zurück. In einigen Fällen steht dem Pächter dann eine Entschädigung zu, die allerdings vergleichsweise gering ist. Für die Befristung eines Pachtvertrages sind in Deutschland keine Grenzen gesetzt. Auch bei den Kündigungsfristen unterscheiden sich Pacht- von Mietverträgen. In Österreich tritt z.B. eine automatische Kündigung dann ein, wenn die mit der Pacht verbundene Sache (z.B. durch eine Naturkatastrophe) zugrunde geht. Eine Sonderform der Pacht betrifft darüber hinaus gewerbliche Immobilien, wie etwa Gaststätten und Versorgungsbetriebe.

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