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Niedrigenergiehaus

Um als Niedrigenergiehaus eingestuft zu werden, muss ein Gebäude baulich so strukturiert sein, dass es über ein im Vergleich zum durchschnittlichen Wohnhaus deutlich niedrigeren Verbrauch für Wärme und Energie aufweist. Die Definitionen, wie groß dieser Unterschied sein muss, sind dabei zum Teil regional unterschiedlich, wobei in Deutschland allgemein ein Wert von weniger als 50 kWh pro Quadratmeter als Orientierung angesehen wird. Niedrigenergiehäuser verfügen über ein modernes Dämmungs- und Heizsystem. Einsparpotential ergibt sich unter anderem aus der geringeren Wärmeabgabe des Gebäudes nach draußen, sowie durch die etwas höhere durchschnittliche Oberflächentemperatur der Wände, welche das Aufheizen des Wohnraums beschleunigen und auch bei leicht niedrigeren Temperaturen eine wohnliche Atmosphäre erzeugen. Auf diese Weise wird auch die Gefahr der Entstehung von Schimmel deutlich reduziert. Unter den Niedrigenergiehäusern nimmt das sogenannte Passivhaus eine Sonderstellung ein, welche die abgegebene Energie innerhalb des Hauses so effizient wieder aufbereiten, dass sie zunehmend unabhängig sind von zusätzlichen Heizungssystemen und selbst in kälteren Regionen die Heizkörper meist nur an weniger als 30 Tagen zusätzlich eingeschaltet werden müssen. Damit gelten Niedrigenergiehäuser nicht nur als äußerst kosteneffizent, sondern auch als sehr umweltfreundlich.

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