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Nebenkosten

Die Nebenkosten, auch Betriebskosten genannt, umfassen all jene Kosten, die zusätzlich zum Hauptmietzins zusätzlich fällig werden und jene Ausgaben umfassen, die regelmäßig nötig sind, um die Nutzung einer Immobilie auf Dauer zu gewährleisten. Die Nebenkosten umfassen eine ganze Liste von möglichen Posten, die vertraglich festgehalten werden und somit auf den Mieter umgelegt werden können. Hierzu zählen etwa regelmäßige Wartungskosten für Kamin, Abwasserleitungen oder Gasgeräte, sowie von brandschutztechnischen Einrichtungen. Auch Ausgaben für die Grundsteuer, Heizkosten, Entwässerung, Straßenreinigung, Hausreinigung und Gartenpflege. Demgegenüber stehen einmalige Kosten, die meist nicht als Betriebskosten absetzbar sind, wie etwa Versicherungskosten für Umweltschäden, Anschaffungskosten für Arbeitsmaterialien oder die Neuanlage von Gartenanlagen, etc. Verwaltungskosten für die Hausverwaltung sind ebenfalls nicht unter als Nebenkosten auf den Mieter übertragbar. Die Nebenkostenabrechnung muss laut BGB einmal jährlich stattfinden. Ergibt sich aus dieser ein Überschuss an zuviel geleisteten Vorauszahlungen, so sind diese zurückzuerstatten; im umgekehrten Fall ist der Mieter zur Nachzahlung verpflichtet. Für die Festlegung von Nebenkostenzahlungen in Mehrparteienhäusern ist ein z.T. gesetzlich umrissener Umlage- oder Verteilerschlüssel anzulegen, der die Zahl der Parteien, die Größe der Wohneinheiten, die Personenzahl und den Verbrauch berücksichtigt. Daneben existieren auch sogenannte Baunebenkosten, die während der Errichtung eines Gebäudes entstehen können. Diese sind im Baugesetzbuch (DIN 276) geregelt.

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