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Mietvertrag

Der Mietvertrag beinhaltet alle wichtigen Aspekte der Miete einer Immobilie, besonders jene der Nutzungsberechtigung, der Laufzeit und der Höhe des Mietzinses und dessen Fälligkeit, wobei die Betriebskosten zusätzlich aufgeführt sein müssen. Nach Abschluss eines Mietvertrags ergibt sich für den Vermieter juristisch gesehen die Pflicht, dem Mieter das im Vertrag angeführte Objekt zur freien Nutzung zu überlassen, solange sich dieser an die vertraglich gesetzten Vereinbarungen hält. Ein Mietvertrag über eine Mietwohnung enthält die festgelegte Höhe des Mietzinses, sowie verschiedene Rechte und Pflichten von Mieter und Vermieter. Ebenso sind die Laufzeit- bzw. Kündigungsbedingungen des Mietverhältnisses darin festgelegt. In Deutschland sind zumeist unbefristete Mietverträge mit einer festgelegten Kündigungsfrist gängig, wohingegen es in Österreich für Vermieter meist schwieriger ist, einem Mieter zu kündigen oder laufende Mietbeiträge zu erhöhen, weshalb dort nicht selten auf befristete Mietverträge zurückgegriffen wird, die meist eine Laufzeit zwischen drei und fünf Jahren umfassen. Eine besondere Form des Mietvertrages ist der Untermietvertrag wie er etwa vor allem innerhalb von Wohngemeinschaften üblich ist. Dabei sind die Rechte des Untermietnehmers im Vergleich zum Hauptmieter meist mehr oder weniger deutlich eingeschränkt. Häufig kommt es zu juristischen Schwierigkeiten bei der Frage der Auslegung von verschiedenen Punkten des Mietvertrages. So darf beispielsweise zwar der Vertrag die Haustierhaltung in einer Wohnung verbieten, dieses Verbot bezieht sich aber laut Gesetzgeber nicht auf Kleintiere, die von dieser Regelung ausgenommen sind.

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