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Miete

Der Begriff Miete umfasst, juristisch gesehen, jede zeitlich begrenzte vertraglich vereinbarte Überlassung eines Gegenstandes gegen ein entsprechend ausgehandeltes Entgelt. Umgangssprachlich werden dabei die beiden Ausdrücke „Miete“ und „Mietzins“ häufig miteinander gleichgesetzt. Die Höhe des Mietzinses kann zwischen Mieter und Vermieter ausgehandelt werden. In einigen Fällen sind dem Vermieter bei sogenannten preisgebundenen Wohnungen gesetzliche Obergrenzen vorgeschrieben, die er nicht überschreiten darf. Im Gegensatz zu z.B. Österreich, wo die Kündigung eines Mietvertrages vonseiten des Vermieters aus sich rechtlich komplexer gestaltet, sind viele Mietvereinbarungen in Deutschland nicht zeitlich begrenzt. Grundsätzlich richtet sich die Miethöhe meist nach den regional gültigen Richtwerten für vermietete Wohnräume, die allerdings nicht juristisch bindend sind. Diese bilden meist auch die Grundlage für die Bewertung, ob es sich bei einem Mietzins um eine sogenannte „Wuchermiete“ handelt, die die regional üblichen Preise deutlich übersteigt, ohne dass dies mit Ausstattung, Lage oder sonstigen materiellen Aspekten des Mietobjektes erklärbar wäre. Streitigkeiten um die Höhe des Mietzinses, Mietzinserhöhungen oder eventuelle Mietminderungen bei Mängeln gehören statistisch gesehen zu den am weitesten verbreiteten juristischen Konflikten im Verhältnis von Mieter und Vermieter.

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