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Mansarde

Der aus dem französischen stammende Begriff Mansarde (dt. „Dachfenster“ oder „Dachstube“) bezeichnet ein Dachgeschoss, das zu Wohnzwecken ausgebaut worden ist. Die Mansardenwohnung breitete sich zunehmend ab ca. der Mitte des 17. Jahrhunderts in Frankreich aus, da hier immer mehr Häuser mit einem sogenannten Mansardendach errichtet wurden, bei dem der untere Teil wesentlich steiler ansteigt als der obere, was wiederum eine bessere Flächennutzung im Inneren des Gebäudes zulässt. Gestalterisch hat das Mansardendach den Vorteil, dass es eine deutlichere Trennung zwischen Dach und restlichem Bau zulässt. Durch die rasch steigende Beliebtheit dieser Dachgestaltung und seine schnelle Ausbreitung vor allem in den Städten des 18. Jahrhunderts, ergab sich eine Begriffsverschiebung, bei der man heute mit Mansarde ganz allgemein und unabhängig von Form und Art des Dachs eine ausgebaute Dachgeschosswohnung bezeichnet. Mansardenwohnungen wurden darüber hinaus seit dem 18. und frühen 19. Jahrhundert zudem immer wieder genutzt, um verschiedene baupolizeiliche Vorschriften umgehen zu können, da Dachausbauten damals häufig nicht oder anders vom Gesetz erfasst wurden.

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