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Kündigung

Die Kündigung ist ein Vorgang, mit dem ein Vertrag gelöst wird. Der Vertrag über ein Hypothekendarlehen kann seitens der Bank nicht gekündigt werden, solange der Kreditnehmer die Vertragsbedingungen einhält. Der Kunde jedoch kann einen Immobilienkredit zu vertraglich vereinbarten Fristen kündigen, üblicherweise bei Ablauf der Zinsfestschreibungsfrist. Auch der Verkauf der Immobilie kann eine Kündigung des Darlehens begründen, hier kann jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung seitens des Kreditgebers anfallen. Bei Wohnungskündigungen gelten für den Mieter gesetzlich festgelegte Fristen, die sich im Lauf der Zeit verlängern. Spezielle Begründungen benötigt eine Kündigung durch den Mieter nicht, seitens des Vermieters jedoch sehr wohl. Das gilt sowohl für ordentliche als auch für außerordentliche Kündigungen. Eine ordentliche Kündigung kann der Vermieter aussprechen, wenn er die ihm vorgegebene Frist einhält und gleichzeitig ein berechtigtes Interesse daran äußert. Der Mieter hat dennoch die Möglichkeit, eine nicht zu rechtfertigende Härte durch die Kündigung geltend zu machen. Das kann die Schwierigkeit sein, eine neue Wohnung anzumieten – etwa aufgrund der sozialen Situation, Kinderreichtums oder eines fortgeschrittenen Alters. Eine außerordentliche Kündigung kann durch den Vermieter erfolgen, wenn sich der Mieter vertragswidrig verhält, z. B. mit zwei Monatsmieten im Rückstand ist. Kündigungen, egal ob im Kredit- oder Immobilienbereich, sollten stets schriftlich verfasst und rechtssicher zugestellt werden.

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