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Kreditzinsen

Kreditzinsen sind der Preis, den ein Kreditnehmer für ein Darlehen beim Geldgeber zu entrichten hat. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass in einem Kreditvertrag mit einer Bank sowohl der Nominalzins als auch der Effektivzins angegeben werden. Der Nominalzins wird umgangssprachlich auch Sollzins genannt, wobei der Sollzins genau genommen den Überziehungszins bei einem Dispokredit bezeichnet. Bei einem Kredit gibt der Nominalzins an, wie viele Zinsen für einen Kreditbetrag bezahlt werden müssen. Für einen Kreditbetrag von 1.000 Euro mit einem Nominalzins von 2 Prozent und einer Laufzeit von 2 Jahren hieße das, das jährlich 20 Euro Kreditzinsen anfallen, insgesamt also 40 Euro. Der Nominalzins orientiert sich am Leitzins der EZB. Zur Berechnung der tatsächlichen Kreditkosten ist nicht der Nominalzins, sondern der effektive Jahreszins ausschlaggebend. In ihm sind die Bearbeitungsgebühren enthalten und er berücksichtigt die Laufzeit und die Tilgungsraten. Eine längere Laufzeit bedeutet stets ein erhöhtes Risiko für einen Zahlungsausfall. Deshalb sind Kreditzinsen im Allgemeinen umso höher, je größer die Laufzeit ist. Die Höhe der Kreditzinsen wird auch durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) beeinflusst: Je besser sie ist, desto niedriger können die Zinsen sein. Bei der Baufinanzierung wird der Zinssatz üblicherweise für einen längeren Zeitraum festgeschrieben (10 bis 15 Jahre). Diese Sicherheit für den Kreditnehmer schützt ihn zwar vor Überraschungen durch Zinsanpassungen, andererseits zahlt er für diese Sicherheit meist mit einem Aufschlag.

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