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Konditionen

Konditionen (abgeleitet vom lateinischen „condicio“ für Bedingung, Beschaffenheit, Zustand) bezeichnen im Immobilienbereich die Bedingungen, zu denen ein Darlehen vergeben wird. Dazu zählen Einzelkonditionen wie die Bearbeitungsgebühr, der Zeitraum der Zinsfestschreibung, der Auszahlungskurs, der Nominalzins, der Tilgungssatz und der Beginn der Tilgung. Auch die Anforderungen bezüglich der Absicherung zählen zu den Konditionen. Durch den sorgfältigen Vergleich sämtlicher Einzelkonditionen bei verschiedenen Darlehensangeboten zeigen sich oft erhebliche Unterschiede bezüglich der tatsächlichen Kosten, sodass diese Recherchearbeit zu deutlichen Einsparungen führen kann. Der Großteil der Konditionen ist nicht verhandelbar, jedoch gibt es bspw. bezüglich der Rückzahlungsmodalitäten durchaus Spielraum für individuelle Vereinbarungen. Auch bei der Dauer der Zinsfestschreibung gibt es Unterschiede. Der Zeitraum, für den bei einem Hypothekenkredit ein fester Zinssatz garantiert wird, liegt üblicherweise zwischen 10 und 15 Jahren. Vor Ablauf dieses Zeitraums wird eine Konditionsanpassung vorgenommen, bei der die Bank einen neuen Zinssatz für einen weiteren Zeitraum festlegt. Dieser kann vom Darlehensnehmer zwar abgelehnt werden, allerdings muss in diesem Fall der restliche Darlehensbetrag an die Bank bezahlt werden. In der Praxis bedeutet das den Wechsel zu einer anderen Bank, was mit erneuten Aufwand und möglicherweise ungünstigeren Konditionen als den bisherigen verbunden ist. Daher ist eine möglichst lange erstmalige Zinsfestschreibung vorteilhaft.

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