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Kaufvertrag

Der Kaufvertrag über eine Immobilie (Grundstück, Haus, Eigentumswohnung usw.) muss in Deutschland notariell beglaubigt werden. Im Vertrag müssen die Grundbesitzer, die Grundschulden sowie eventuell vorhandene Grundpfandrechte aufgeführt werden. Bei mehreren Käufern werden ihre jeweiligen Erwerbsanteile benannt. Die Immobilie selbst sollte genau beschrieben werden (Lage, Ausstattung etc.). Baupläne und Grundrisse können als Anlagen zugefügt werden. Auch bekannte Schäden und Sanierungsbedarf werden im Vertrag genannt. Darüber hinaus ist eine Klausel für sogenannte unsichtbare Mängel empfehlenswert. Auch der Kaufpreis, dessen Fälligkeitsdatum sowie das Übergabedatum der Immobilie sind Vertragsbestandteile. Die Übertragung des Eigentums wird allerdings erst mit der Eintragung ins Grundbuch vollzogen. Um nachteilige Verfügungen in der Zwischenzeit zu vermeiden, empfiehlt es sich, schriftlich eine Vereinbarung über die Vormerkung im Grundbuch zu treffen und diese zu beantragen. Auch eine Vereinbarung zur Entrichtung der Grunderwerbsteuer wird vertraglich festgehalten, da per Gesetz beide Vertragspartner in der Pflicht stehen. In der Praxis wird sie meist vom Käufer bezahlt. Zum Transfer des Kaufpreises besteht die Möglichkeit, ein Notaranderkonto einzurichten. Dadurch übernimmt der Notar die Rolle eines Treuhänders: Der Verkäufer kann sicher sein, dass der Kaufpreis entrichtet wurde und der Käufer hat die Gewissheit, dass das Geld erst dann an den bisherigen Eigentümer transferiert wird, wenn alle Vereinbarungen erfüllt sind.

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