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Hausanschluss

Der Hausanschluss bezeichnet die Verbindungsstelle der Lieferanten und Entsorgungsunternehmen für Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Fernwärme usw. mit den entsprechenden Leitungen der Endverbraucher. Seit Ende Januar 2016 zählt bei Neubauten dazu auch die verpflichtende FTTH- bzw. FTTB-Verbindung für Internet. Der Hausanschluss besteht aus den vorbereiteten Abzweigungen der jeweiligen Versorgungsnetze, die außerhalb des Gebäudes liegen und den Verbindungen, die sich bereits innerhalb des Hauses in Reichweite der Hauptsicherung bzw. Hauptsperreinrichtung befinden. Die vorbereiteten Leitungen werden per Kernbohrung oder Futterrohr ins Hausinnere geführt. Die Mehrsparten-Bohrung ermöglicht einen Mehrsparten-Hausanschluss (MSH). Vorteil: Alle Leitungen samt der Telekommunikations-Leitungen können platzsparend gemeinsam ins Haus geführt werden. Für diese Arbeiten bestehen DIN-Normen, die gewähren, dass die Durchdringungen gas- und wasserdicht sind. Einsparten-Hausanschlüsse werden heute vorwiegend zur Nachrüstung genutzt, etwa wenn die bisherige Beheizung mit Holz auf Gas umgestellt werden soll und dafür eine Leitung benötigt wird. Der Anschluss der Versorgungsleitungen geht auf Kosten des Bauherrn und zählt zu den Baunebenkosten. Bei der Planung von Neubauten muss schon vorab mit den jeweiligen Versorgungsunternehmen geklärt werden, ob die Anschlüsse realisierbar sind. Nach Fertigstellung des Neubaus müssen Anträge auf Anschluss der Leitungen bei den Versorgungsunternehmen gestellt werden. Sodann werden die Verbindungen von den Unternehmen selbst oder von kooperierenden Firmen hergestellt.

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