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Grundwasser

Als Grundwasser wird das Wasser bezeichnet, das sich unterhalb der Erdoberfläche in Hohlräumen sammelt. Im Bauwesen nennt man es auch Druckwasser. Grundwasser entsteht größtenteils aus versickernden Niederschlägen, zum Teil auch aus Wasser, das aus Gewässern in den Untergrund gelangt. Beim Hausbau spielt Grundwasser eine wichtige Rolle, denn es kann die Bodenqualität beeinflussen (weicher Untergrund) und im Falle hoch stehenden Grundwassers zu Problemen bei der Abdichtung führen. Besonders gilt das für Gebäude, bei denen ein Keller vorgesehen ist. Schon bei der Planung sollte die Beurteilung bzw. Untersuchung des Baugrunds auf Grundwasser einbezogen werden. Der Bauherr ist gut beraten, die eventuell nötige Erstellung eines Bodengutachtens mit dem Architekten bzw. Planer abzuklären. Ansonsten kann es nicht nur zu späteren Schäden, sondern auch zu Auseinandersetzungen bezüglich der Haftung kommen. Je nach den individuellen Umständen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Bausubstanz gegen eindringendes Wasser abzusichern und spätere Bauschäden zu vermeiden. Bei der Baumethode „Weiße Wanne“ bestehen sowohl die Bodenplatte als auch die Außenwände aus widerstandsfähigen Materialien. Die „Schwarze Wanne“ kommt oftmals bei Fertigkellern aus herkömmlichem Beton zum Einsatz. Dabei wird die Bausubstanz mit einer Dickbeschichtung aus Bitumen versiegelt oder mit Bahnen aus Bitumen, Kunststoff, Polyethylen oder Elastomer versehen. Allerdings geht es bei den Vorkehrungen nicht nur um das Abdichten des Kellers gegen eindringendes Wasser, sondern auch um den Umgang mit einem möglicherweise weichen Untergrund, der durch mangelnde Tragfähigkeit später zu Rissen etc. führen kann. Daher sind professionelle Begutachtung, Beratung und Durchführung der Maßnahmen ratsam.

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