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Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Realsteuer, die auf Grundlage des Grundsteuergesetzes auf Grundstücke und deren Bebauung erhoben wird. Unterschieden wird zwischen der Grundsteuer A für agrarische, d. h. landwirtschaftlich genutzte Objekte und der Grundsteuer B für bebaute bzw. bebaubare Flächen. Im Rahmen der Wohnraumvermietung kann die Grundsteuer vom Eigentümer auf die Mieter umgelegt werden. Abgeführt wird die Grundsteuer an die Gemeinden. Sie wird errechnet, indem aus dem Einheitswert und der Grundsteuermesszahl der Grundsteuermessbetrag ermittelt wird. Dieser wird mit dem in der Gemeinde gültigen Hebesatz multipliziert und ergibt die Höhe der Grundsteuer. Der Einheitswert stellt damit die Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer dar. Er wird von der Finanzbehörde ermittelt. Die Grundsteuermesszahl richtet sich nach der Grundstücks- und Immobilienart sowie der Einwohnerzahl und ist zudem in den alten und neuen Bundesländern unterschiedlich hoch. Der Hebesatz wird von der Gemeindevertretung selbst festlegt. Er kann für jedes Haushaltsjahr neu bestimmt werden. Durch die Höhe des Hebesatzes hat jede Gemeinde Einfluss auf ihre Steuereinnahmen wie auch auf die strukturelle Entwicklung. Der Hebesatz für die Grundsteuer A und B wird jeweils separat festgelegt. Der Wert für den Hebesatz A liegt meist zwischen 250 und 350 Prozent, der für den Hebesatz B zwischen 250 und 400 Prozent. In kleinen Gemeinden liegt der Hebesatz im Vergleich zu Großstädten zumeist deutlich niedriger, wobei er auch in kleinen Gemeinden aufgrund ihrer finanziellen Lage vielerorts ansteigt.

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