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Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer basiert auf dem Grunderwerbsteuer-Gesetz der Bundesrepublik Deutschland und ist an das betreffende Finanzamt abzuführen. Die Steuer zählt zu den Nebenkosten beim Immobilien- oder Grundstückskauf. Sie wird einmalig erhoben und ist nicht zu verwechseln mit der jährlich zu entrichtenden Grundsteuer. Die Grunderwerbsteuer kann als Umsatzsteuer im Grundstückshandel angesehen werden, da auf Grundstücksverkäufe keine Umsatzsteuer erhoben wird – somit wird eine Doppelbesteuerung vermieden. Mit derselben Absicht fällt der Erwerb von Grundstücken im Rahmen der Erbschafts- und Schenkungssteuer nicht unter die Grunderwerbsteuer, denn auch hier käme ansonsten eine Doppelbesteuerung zum Tragen. Generell fällt die Grunderwerbsteuer unabhängig davon an, ob ein bebautes oder unbebautes Grundstück erworben wird. Sofern sich Gebäude auf dem Grundstück befinden, so wird deren Wert bzw. Verkaufspreis in die Berechnung der Steuerlast mit einbezogen. Die Höhe der Grunderwerbsteuer hängt vom Kaufpreis ab. Bis zum 31. August 2006 lag der Steuersatz bundesweit einheitlich bei 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage. Seit dem 1. September 2006 legt jedes Bundesland den Steuersatz selbst fest. Er variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 (Bayern und Sachsen) und 6,5 Prozent (Brandenburg, Thüringen, Saarland u. a.). Im unteren Mittelbereich liegt Berlin mit einer Grunderwerbsteuer von 4,5 Prozent.

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